Workshops

ICH BIN DABEI / COUNT ME IN

Workshop: Teil 1: 24. – 28.3.2024, Teil 2: 4.-9.8.2024

ICH BIN DABEI ist ein Projekt von, mit und für jungen Menschen mit Fluchterfahrung. Zusammen wollen wir jungen Menschen ermöglichen über ihre Erfahrungen und Wünsche zu sprechen. Sie setzen sich mit ihren in der UN-Kinderrechtskonvention verbrieften Rechten auseinander und formulieren Forderungen um ihre Lebenswelt besser gestalten zu können. Diese überreichen sie Vertreter*innen aus Politik im Rahmen des 10. Zyklus des EU-Jugenddialogs. Denn alle jungen Menschen aus den EU-Mitgliedstaaten sind dazu aufgerufen, sich am Jugenddialog zu beteiligen, damit ihre Stimme in Europa ein Gehör findet. Das Jugendziel #3: „Inklusive Gesellschaften“ steht aktuell im Mittelpunkt. Um ein inklusives Europa zu schaffen, sollen dem Entsprechend die Stimmen aller Kinder und Jugendlichen, die bei uns leben, Gehör finden. 

Eine Kooperation der Stiftung wannseeFORUM und der Concrete Narrative Society e.V.

Gefördert durch den Jugend-Demokratiefonds Berlin.


FREIHEIT – ALLES IST MÖGLICH

10.1.-15.7.2024

Das Projekt zum Thema „Alles ist möglich – Freiheit“ umfasst Fragen und Aspekte zu Freiheit als wichtigstes Grundrecht und Menschenrecht. Was verstehen Kinder und Jugendlichen unter Freiheit: Unabhängigkeit, oder auch Zwang, Abhängigkeit und Unterdrückung,  Grenzenlos frei, oder wo sind die Grenzen? Wovon hängt “meine“ Freiheit ab? Was hat Freiheit mit Wünschen, Träumen und Utopien zu tun?

Zum Thema „Alles ist möglich“ organisieren Kinder und Jugendliche ein Filmfestival, das zum Abschluss öffentlich stattfindet. Für das Festival sichten und diskutieren sie Filme, besuchen Festivals, wie die Berlinale, Sektion Generation Kplus, stellen ihre Filmauswahl zu Programmen zusammen, die sie dem Publikation präsentieren.

Während der Berliner Osterferien realisiert sie zum Thema „Grenzenlos frei“ eigene Filme. Dabei wechseln sie die Perspektive von kritisch betrachtend (Filme sichten) zum kreativ entwerfen (Filme drehen). Die gedrehten Filme sind Bestandteil des von ihnen gestalteten Filmfestivalprogramms.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit contact – Jugendhilfe und Bildung und Sin e.V., Regionalbereich Berlin.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Programm Kultur macht stark, Programmpartner: Bundesverband Jugend und Film e.V.: Movies in Motion – mit Film bewegen.


WIR SETZEN EIN ZEICHEN

19.6.- 30.11.2023

Mit Tape Art und Film als künstlerisches Medium setzten sich Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung mit dem Thema: “Wir setzen ein Zeichen!“ auseinander. Mit künstlerischen Techniken aus der Urban Art/Praxis, bzw. Kunst im öffentlichen Raum entwickelten sie eigene Ideen, setzten diese um und präsentieren sie abschließend dem Publikum. Einen Jugendclub und einen Lernraum in den von ihnen bewohnten Unterkünften gestalteten sie selbstbestimmt mit Tape Art um. Dabei lernten sie zuerst in kleinen Formaten das Medium kennen. Sie realisierten dann vor Ort gemeinschaftlich große Wandbilder und eine Rauminstallation.

In der Filmwerkstatt entwarfen die Teilnehmer*innen eigene Narrative und Protagonist*innen. Sie experimentierten mit dokumentarischen und fiktiven Formaten. Sie machten sich die Unterkunft als Drehort zu eigen. Alle agierten sowohl als Schauspieler*innen vor und als Teil des Drehteams hinter der Kamera. Die von ihnen realisierten Kurzfilme „Diamonds“ und „Wo immer du bist“ thematisieren Freundschaft, Zusammenhalt, Träume und eigene Räume.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit contact – Jugendhilfe und Bildung und KiJuB Steglitz-Zehlendorf.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen des Förderprogramms: Kultur macht stark! Programmpartner: Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler: WiR KöNNEN KUNST.


FEEL FREE

 11.4- 16.4.2023

In drei künstlerischen Werkstätten setzten sich die Teilnehmer:innen mit dem Seminarthema auseinander. Freiheit wurde in der Geschichte unterschiedlich interpretiert, z.B. als Recht für Minderheiten, Abstufungen der Freiheit, Abhängig von der gesellschaftlichen Stellung. Wie kann ich mich für Freiheit einsetzen?

In der Filmwerkstatt erlernten die Kinder und Jugendlichen den gesamten Prozess des Filmemachens, das gemeinsame Entwickeln von Ideen und schreiben von Drehbüchern, die technischen Fertigkeiten (Kamera, Ton, Auflösung), das Arbeiten im Team, vor und hinter der Kamera, sowie den Schnitt. Sie experimentierten mit Film als Medium und narrativen Formaten. Die Teilnehmenden bemächtigten sich durch Ausprobieren bei der Filmarbeit unterschiedliche Positionen und Perspektiven im künstlerischen Prozess einzunehmen.

In der Tape Art Werkstatt experimentierten die Kinder und Jugendlichen mit einem jungen künstlerischen Format, das aus der Street-Art kommt und sich somit auch mit „Reclaim Public Space“ als ein Recht auf Mitbestimmung über öffentlichen Raum auseinandersetzt. Die TN arbeiteten mit Klebebändern, lernten das Material kennen, experimentierten mit Farben, Formen, Flächen und erstellten individuell und gemeinsam Kunstwerke zum Thema. Die Tape Art Werkstatt endete in einer gemeinsamen Ausstellung mit getauten Bildern, die in den Raum erweitert wurden.

In der Rap-Werkstatt entwickelten die Kinder und Jugendlichen, nach einer Einführung in die Geschichte des Raps, eigenständig Texte zum Thema „Freiheit“ aus der Perspektive ihrer Lebenswelt, nahmen die Texte auf und realisierten gemeinsam als Gruppe ein Musik-Video, das in deutsch /ukrainisch untertitelt wurde. Die Kinder und Jugendlichen überwunden Skepsis, öffneten sich, probierten etwas Neues aus, erlangen Selbstbewusstsein.

Eine Kooperation der Stiftung wannseeFORUM und der Concrete Narrative Society e.V.

Gefördert durch Jung, Geflüchtet, Selbstbestimmt / Landesjugendring Berlin.


BLICKWINKEL: SCHAU ICH MIR AN!

19. – 24.4.2022

In den Osterferien fand das Seminar: „Blickwinkel: Schau ich mir an!“  im wannseeFORUM statt. 23 Kinder- und Jugendliche nahmen daran teil. In künstlerischen Werkstätten setzen sie sich mit dem Thema auseinander. Alle waren eingeladen gewohnte Standorte zu verlassen, die eigene Wahrnehmung zu hinterfragen, Rollen zu tauschen und neue Perspektiven auszuprobieren. Sehen wir alle das Gleiche? Wie nehmen wir unsere Umgebung wahr? Wie werden wir gesehen? Wie kann ich das, was ich empfinde künstlerisch darstellen und sichtbar machen? Welche Möglichkeiten bieten mir Medien wie Fotografie, Film und Tape Art? 

Aus drei möglichen Werkstattformaten Fotografie, Tape Art und Film wählten die teilnehmenden Kinder und Jugendlichen aus und entwickelten, nach Einführungen in das jeweilige Medium, individuell oder in Gruppen selbstbestimmt ihre Projekte. 

Die Fotografie-Werkstatt arbeitete analog, das heißt sie fotografierten mit einer analogen Kamera. Die Teilnehmenden lernten die Filmrolle in die Kamera einzulegen, die Einstellungen manuell selbst vorzunehmen, sie entwickelten Konzepte und setzten diese fotografisch um. Dafür standen ihnen 36 Bilder zur Verfügung. Anschließend lernten sie die Filme in absoluter Dunkelheit in der Dunkelkammer zu entwickeln und am Vergrößere mit dem entwickelten Negativfilm und anschließenden Bädern (Entwickler, Fixierer, Wasserbad) Papierabzüge herzustellen. In der Ausstellung waren die fotografischen Bildserien ausgestellt zu bewundern.

Die Tape Art Werkstatt experimentierte mit der noch relativ unbekannten Kunstform. In Gruppen probierten die Teilnehmer*innen mit farbigen Klebebändern erste Bildideen aus und realisierten dann individuell eigene Bilder. Gemeinsam setzen sie dann im Raum den das Wort „Blickwinkel“ als Anamorphose um. Anamorphose ist ein griechisches Wort und bezeichnet eine absichtlich nach den Gesetzen der Perspektive verzerrte Darstellung, die nur unter einem speziellen Blickwinkel zu erkennen ist. Im Rahmen der Abschlusspräsentation waren die Gäste im Ausstellungsraum eingeladen sich am Gesamtkunstwerk zu beteiligen.

In der Filmwerkstatt durchliefen alle den gesamten Prozess des Filmemachens, das Entwickeln von Filmideen und schreiben von Drehbüchern, die technischen Fertigkeiten (Kamera, Ton, filmische Auflösung), das Arbeiten im Filmteam, vor und hinter der Kamera sowie den Schnitt. Die Gruppe entschied sich ein gemeinsames Filmprojekt umzusetzen, in dem alle auch als Darsteller*innen zu sehen sind. Die ersten Ideen kreisten um die Bedeutung von Träumen vs. Realität, sowie: Was für jeden von uns stark sein bedeutet? Realisiert wurde der Film „Makes no Difference“ über zwei sehr unterschiedliche junge Frauen, die sich in einer TV-Talkshow begegnen. Die eine ist mehr „Schein als Sein“, während die andere Ängste überwindet und dafür „belohnt“ wird.

„Blickwinkel: Schau ich mir an!“ endete mit einer Präsentation der künstlerischen Gruppenarbeiten: Projektion sowie zwei Ausstellungen zu der Eltern, Freunde und Bekannte geladen waren.

RAUS AUS DEM KIEZ – Mit Film Berlin erleben

1.3. – 31.12.2021

Über einen Zeitraum von einem halben Jahr entwickelten Kinder und Jugendliche selbstbestimmt ihren eigenen Filmklub und erkundeten das Medium Film. Der Filmklub fand im Kinder- und Jugendbetreuungshaus (KBH) mit in Steglitz-Zehlendorf statt.

Für den Filmklub recherchierten die Kinder und Jugendlichen Filme aller Formate mit Berlinbezug, sichteten sowie diskutierten diese und stellten eine Auswahl zu Filmprogrammen zusammen. Für die öffentlichen Filmvorführungen luden sie Gäste ein und moderierten die Q&A. 

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit contact – Jugendhilfe und Bildung und KiJuB Steglitz-Zehlendorf.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Programm Kultur macht stark, Programmpartner: Bundesverband Jugend und Film e.V.: Movies in Motion.


ICH GANZ ANDERS

11.10.-15.10.2021

JUGEND KANN KUNST – GRENZEN SPRENGEN

 11.3 – 24.11.2020

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit contact – Jugendhilfe und Bildung und KiJuB Steglitz-Zehlendorf.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen des Förderprogramms: Kultur macht stark! Programmpartner: Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler: WiR KöNNEN KUNST.


NEVER AGAIN

6.4.-18.4.2020

Der Workshop “NEVER AGAIN. NS-Verbrechen, Widerstand und Gedenkkultur in Deutschland” knüpfte an dem am 14. Dezember 2019 durchgeführten eintägigen Workshop “Meine/Geschichte” im Museum und Gedenkstätte Sachsenhausen an. Aus der spannenden Recherche sind im Workshop beeindruckende Filme entstanden.

Bedingt durch Covid19 und die daraus resultierende Schließung der Gedenkstätte mussten wir das ursprüngliche Seminarkonzept ändern: Anstatt wie geplant gemeinsam künstlerische Arbeiten vor Ort auf dem Gelände des ehemaligen Häftlingslagers in Oranienburg zu realisieren, entwickelten wir digital und auf Abstand Projekte zum Thema vor Ort in Berlin.

Schwerpunkt bildeten Aspekte des Widerstands und der Solidarität während der NS Zeit in der unmittelbaren Nachbarschaft der Teilnehmer*innen: einmal um den eigenen Block. Zu den jeweiligen Standorten recherchierten sie online u.a. auf den Webseiten der Gedenkstätte für Deutschen Widerstand, sowie dem Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit Hintergrundwissen zu ihren eigenen Bezirken.

An historischen Orten der nationalsozialistischen Verfolgung und Ausbeutung, an Orten des zivilen Widerstands sammelten die Teilnehmer*innen dann fotografisch Spuren. Zu Fuss, im Rahmen von Spaziergängen, suchten sie nach Hinweisen und Formen aktueller Gedenkkultur: Stolpersteine oder Gedenktafeln zu den NS-Verbrechen, zur Zwangsarbeit, zu den Außenkommandos und Außenlagern, den Unternehmen und Firmen, zu Menschen, zu Formen der Solidarität und Aktionen des Widerstands.

Das online Padlet Never Again dokumentiert die Erkundungen der unmittelbaren Nachbarschaft (Moabit, Lichterfelde, Wedding) durch die Teilnehmer*innen und verdeutlicht wie das KZ Sachsenhausen mit der Stadt Berlin vernetzt war, zu welchem Zweck und wo Zwangsarbeit stattfand und wer davon profitierte.

Fragestellungen waren: Welche Formen der Solidarität und Widerstand unter den Inhaftierten, sowie von Seiten der Bevölkerung gab es? Wie verändert sich das Erinnern und Gedenken, wenn es keine Zeitzeugen mehr gibt, die berichten können. Was bedeuten diese Orte des Terrors für uns heute? Lassen sich diese Ort neu denken und öffnen als Ort des Dialoges und der Begegnung, in Zeiten von Rechtspopulismus und Rechtsextremismus und der geschlossenen Grenzen?

Alle Teilnehmer*innen entdeckten NS-Geschichte und den Zusammenhang zur Zwangsarbeit neu. Die Vernetzung des KZ Sachsenhausen und der Umfang der wirtschaftlichen Ausbeutung wurde so bewusst gemacht. Die Recherche nach Formen des Widerstands und die Suche nach „Schlüsselwörtern“ für die Videoarbeiten verdeutlichte ebenfalls die Aktualität und den Bezug zu persönlichen Erfahrungen wie Krieg, Flucht, Emigration oder Diskriminierung.

Seminarleitung:
Katja Pratschke ist Medienkünstlerin, Autorin und Dozentin. Ihre künstlerische Praxis umfasst Arbeiten mit Film, Video, Fotografie, Installation und interaktiven Skulpturen.

Dr. Roman Fröhlich ist der pädagogische Leiter der Stiftung wannseeFORUM und hat zu einem Außenlager des KZ-Sachsenhausen promoviert. Er arbeitet regelmäßig mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen zum Thema NS-Verbrechen.

Der Workshop wurde gefördert von JUNG. GEFLÜCHTET. SELBSTBESTIMMT, ein Projekt des Landesjugenring Berlin, gefördert vom Land Berlin.

Eine Kooperation der Stiftung wannseeFORUM und der Concrete Narrative Society e.V.


ICH KENNE MEINE RECHTE – KINDERRECHTE MIT FILM ERKLÄRT

September 2019- Februar 2020

Kurs 20 Wochen: Animation, Ferienworkshop: Kurzfilm

Realisiert wurde mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-12 Jahren eine Animationsfilmserie in drei Folgen zum Artikel 28 / Recht auf Bildung, Schule, Berufsausbildung und Kurzfilme zum Artikel 19 / Schutz vor Gewalt, sowie Artikel 2 / Diskriminierungsverbot.

Kinderrecht Artikel 28 – Recht auf Bildung, Schule, Berufsausbildung
Alle Kinder sind gleich.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit Die Gelbe Villa und dem Kinder- und Jugendbeteiligungsbüro Friedrichshain-Kreuzberg.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen des Förderprogramms: Kultur macht stark! Programmpartner: Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler: WiR KöNNEN KUNST.


WIR HABEN RECHT(E)!

Ferienworkshop: Kurzfilm, Oktober 2019

Realisiert wurden in den Herbstferien mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 8-16 Jahren zwei Kurzfilme zu einzelnen Artikeln der Kinderrecht: Artikel 27 / Angemessene Lebensbedingungen, sowie zum Artikel 22 / Flüchtlingskinder.

Jedes Kind auf der Flucht hat das Recht auf Hilfe und Schutz.
Jedes Kind hat das Recht sich zu entwickeln. Jedes Kind hat das Recht auf Ernährung, Bekleidung und Wohnung.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit contact – Jugendhilfe und Bildung und Willkommensbüro Lupsteiner Weg.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Programm Kultur macht stark, Programmpartner: Bundesverband Jugend und Film e.V.: Movies in Motion.


MACH DICH HÖR- UND SICHTBAR!

15.7.-20.7.2019

Fünftägiger Kurzfilm- und Animations-Workshop für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund aus Unterkünften und Heimen des Bezirks Steglitz-Zehlendorf.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit Mittelhof e.V. und Ökumenisches Willkommen Wannsee.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, im Rahmen des Förderprogramms: Kultur macht stark! Betreut vom: Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler: WiR KöNNEN KUNST.


Mit Film gegen Diskriminierung und für Vielfalt

Filmworkshop und Filmfestival, September 2018 – Februar 2019

Ausgangspunkt für den halbjährlichen Workshop war der 80. Jahrestag der November Pogrome 1938. Schüler*innen der Deutsch-Skandinavischen Gemeinschaftsschule realisierten ausserschulisch eigene Kurzfilme, organisierten ein Filmfestival, wählten Filme aus und stellten diese dem Publikum in einem dafür angemieteten Kino vor. Themen waren: Toleranz, Offenheit, Verantwortung, Neugier.

Das Projekt ist eine Kooperation der Concrete Narrative Society e.V. mit Die Gelbe Villa und der Deutsch-Skandinavischen-Gemeinschaftsschule Berlin.

Gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, Programm Kultur macht stark, Programmpartner: Bundesverband Jugend und Film e.V.: Movies in Motion.


Heimaten

Fotofilm-Workshop, Oktober-November 2018

„Heimaten” lautete das Thema des Fotofilm-Projektes, an dem zwischen dem Mädchen und junge Frauen teilnahmen, die die Erfahrung verbindet, den Ort ihrer Kindheit verlassen zu haben. Viele der Teilnehmerinnen brachten ihre Fluchterfahrung in die Erzählungen ihrer Fotofilme ein. Entstanden sind ganz unterschiedliche Filmprojekte, die mit vielfältigen Mitteln über Erinnerungen und Gegenwart der Medienmacher*innen erzählen.

Die Ergebnisse können hier gesichtet werden:

Das Projekt ist eine Kooperation der Stiftung wannseeFORUM mit dem Concrete Narrative Society e.V. 

Es wurde gefördert durch den Berliner Projektfonds kulturelle Bildung.


Grenzüberschreitung

Filmworkshop, Juni 2018

An insgesamt zehn Tagen im Juni 2018 begegneten sich 20 junge Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Iran um gemeinsam Filme zu realisieren. Sie alle teilten die Neugier und Lust, gemeinsam Neues auszuprobieren, sich auszutauschen, sowie das Filmemachen zu lernen und weiter zu vertiefen. Alle Beteiligten erkundeten aktiv als Filmende ihr Umfeld und drehten Kurzfilme zum Thema: Grenzüberschreitung, Erleben und Überwinden von physischen, geografischen, politischen und psychologischen Grenzen.

Maßnahme im Rahmen von: Kultur macht stark / Ich bin HIER! Willkommen – Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete, junge Erwachse, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, betreut vom Paritätischen Gesamtverband.

Kooperationspartner: Willkommensbündnis für Flüchtlinge Steglitz-Zehlendorf und Concrete Narrative Society e.V., KommMIT e.V. / BBZ für MigratInnen und Flüchtlinge.


Filmblog zur Berlinale 2018: Sehen, diskutieren, schreiben über Filme des Festivals

16.-25. Februar 2018

An der Berlinale konnten 20 junge Erwachsene aus Syrien, Afghanistan, dem Iran, Irak, Somalia und Ägypten zehn Tage lang teilnehmen, in das Festivalgeschehen eintauchen, Filme schauen, in Kinosälen Filmschaffenden begegnen, auf Menschen zugehen, Fragen stellen, Filme diskutieren und vor allem darüber schreiben.

Die gesammelten Festivalerfahrungen, Erlebnisse, Filmkritiken und Selbstreflexionen wurden in einem Blog veröffentlicht:

Maßnahme im Rahmen von: Kultur macht stark / Ich bin HIER! Willkommen – Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete, junge Erwachse, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, betreut vom Paritätischen Gesamtverband.

Kooperationspartner: Stiftung wannseeFORUM, Willkommensbündnis für Flüchtlinge Steglitz-Zehlendorf und Concrete Narrative Society e.V.


ICH UND DU

Filmworkshop, Zeitraum: September – Dezember 2017

Von September bis Dezember 2017 begegneten sich junge Menschen mit Fluchterfahrung aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Iran, um gemeinsam Filme zu realisieren. Es geht in den Arbeiten um persönliche Erlebnisse und Erfahrungen, die während der Flucht und des Ankommens in einem neuen Land gemacht wurden. Erzählt wird vom Recht auf das Glück, dem Entkommen vom Militärdienst, der Sehnsucht nach Familie und Freunden, vom sich Zurechtfinden in einem fremden Land, von Hoffnung und Liebe.

Im Rahmen von: Kultur macht stark / Ich bin HIER! Willkommen – Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete, junge Erwachse, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, betreut vom Paritätischen Gesamtverband.

Kooperationspartner: Netzwerk für Integration Südwest e.V., Young Arts Neukölln und Concrete Narrative Society e.V.


Abgedreht, mach deinen Film!

13.-17.3.2017 und 3.-7.4.2017

An insgesamt zehn Tagen von März bis April 2017 begegneten sich junge Menschen aus Syrien, Afghanistan, dem Irak und Tschetschenien, um gemeinsam Filme zu realisieren. Der Filmworkshops fand in zwei Blöcken à fünf Tagen statt.

Eine Maßnahme im Rahmen von Kultur macht stark / MIT-KUNST – Projekte ästhetischer Bildung für geflüchtete, junge Erwachse, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung, betreut durch den BBK.

Kooperationspartner: Stiftung wannseeFORUM, Willkommensbündnis für Flüchtlinge Steglitz-Zehlendorf und Concrete Narrative Society e.V.